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Bugoma Forest Reserve

Ein wichtiges, aber bedrohtes Schutzgebiet für Schimpansen und die endemische Uganda Mangabe – Ihr Besuch hilft!
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Der Bugoma-Wald ist ein tropischer Regenwald in Uganda, der eine Fläche von etwa 411 Quadratkilometern umfasst. Er ist ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, darunter mehrere Primatenarten wie Schimpansen, rote Colobusaffen und L’Hoest-Monkeys sowie mehr als 300 Vogelarten. Besonders hervorzuheben sind die Uganda-Mangaben, die ausschließlich noch in dieser Region vorkommen. Der Wald beherbergt auch eine Vielzahl anderer Tierarten, darunter Elefanten, Leoparden, Warzenschweine und Flusspferde.

Die Pflanzenvielfalt des Waldes ist ebenfalls bemerkenswert. Es gibt viele Baumarten wie Mahagoni, Afrikanischer Ebenholz, Afrikanischer Teak, Afrikanischer Apfelbaum und Afrikanischer Feigenbaum. Diese Bäume bilden ein dichtes Blätterdach, das den Wald in eine grüne Oase verwandelt und ein wichtiges Habitat für viele Tierarten bietet.

Der Bugoma-Wald ist auch von großer Bedeutung für die lokale Bevölkerung, da er wichtige Ressourcen wie Nahrung, Brennholz und traditionelle Medizin liefert. Viele Menschen in der Region sind auf den Wald angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, indem sie beispielsweise Holz sammeln oder landwirtschaftliche Produkte wie Bananen und Mais anbauen.

Allerdings ist der Wald auch bedroht durch illegale Abholzung, Zuckerrohrplantagen und Wilderei. Diese Aktivitäten gefährden nicht nur die Tiere und Pflanzen des Waldes, sondern beeinträchtigen auch die Lebensgrundlage der lokalen Gemeinschaften.

Deshalb ist der Schutz des Bugoma-Waldes und seiner Ökosysteme von entscheidender Bedeutung. Die Arbeit der Association for Conservation of Bugoma Forest (ACBF) ist in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung, da sie sich für den Schutz des Waldes und die Unterstützung der lokalen Gemeinschaften einsetzt.

Die ACBF arbeitet eng mit lokalen Gemeinschaften zusammen, um ihre Rolle bei der Erhaltung des Waldes zu stärken. Dazu gehört auch die Förderung von alternativen Einkommensmöglichkeiten wie Ökotourismus und nachhaltiger Landwirtschaft. Die Organisation hat auch Bildungsprogramme entwickelt, um die Bewusstseinsbildung in der Region zu verbessern und die Bedeutung des Waldes als wertvolles Ökosystem zu betonen.

Darüber hinaus hat die ACBF auch Schutzmaßnahmen im Wald umgesetzt, einschließlich der Installation von Bienenkörben und anderen Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung, um den Wald zu schützen und den Biodiversitätsverlust zu minimieren. Die Organisation arbeitet auch daran, die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald zu minimieren, indem sie beispielsweise Aufforstungsprogramme und die Einführung von Energiesparmaßnahmen in der Region unterstützt.